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Die Sage über ERKINGER ... woher stammt dieser Name, welchen Ursprungs ist er ?
Nach einer Sage lebte im Nagoldtal ein gewaltiger Riese mit dem Namen "ERKINGER". In Bad Liebenzell ließ er sich einen großen Turm erbauen. Die Maurer mussten zum Anrühren des Mörtels statt Wasser den besten Wein verwenden, denn der Turm sollte extrem widerstandsfähig sein. In dieser erstellten Burg hauste der Riese mit zwei Spießgesellen und hielt das ganze Tal in Furcht und Schrecken. Er raubte mit besonderer Vorliebe am Hochzeitstag die Bräute, schleppte sie auf die Burg und verschlang sie mit Haut und Haaren. Die Gebeine der Unglücklichen warf er vom Turm der Burg weit hinaus ins Tal, wo sie sich mehr und mehr zu einem großen Hügel auftürmten.
Dieser Hügel trägt heute noch den Namen Beinberg, ebenso das kleine Dorf das auf diesem liegt.
Die Bewohner des Tales berieten sich wie Sie den Riesen loswerden konnten, jedoch niemand war dem vier Meter langen Unhold gewachsen, der Bäume im Wald entwurzelte, als wären es Kornhalme, und der mit einer furchtbaren Gewalt jeden niederschlug, der sich ihm entgegen stellte.
Der Riese war durch sein dickes, ledernes Wams geschützt vor jedem Geschoss geschützt. Das Wams hatte statt blanker Knöpfe, starke eiserne Ringe. Unangreifbar saß er in seiner Burg und schleuderte von dort Steinkugeln auf jeden Angreifer. Diese Steinkugeln findet man heutzutage noch in und um Bad Liebenzell.
Die Bewohner des Nagoldtales baten in ihrer Not Ihren Landesherren, den Markgrafen von Baden, um Hilfe. Dieser verbündete sich mit dem Pfalzgrafen Ruprecht. Beide zogen gemeinsam mit einem großen Heer vor die Burg des Riesen und schlossen ihn ein.
Während der Unhold sich hinter seinen Mauern sicher glaubte, ließ der Markgraf heimlich in der Nacht das Burgtor zumauern.
Als der Riese sah, dass es für ihn keine Rettung mehr gab, stürzte er sich schließlich vom höchsten Turm der Burg hinunter. Noch heute ist der Krater zu sehen den dieser Riese hinterlassen hat. Der Krater ist der heutige Stadtsee von Bad Liebenzell.
Das Wams, die Hosenträger und einen Schuh des Toten bewahrte man noch lange Zeit in der Riesenkapelle in Hirsau auf.
Haben Sie eine andere Geschichte zum Riesen ERKINGER oder Sie meinen dass in der Geschichte etwas fehlt ? Lassen Sie es uns wissen, per
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